Ein Druckdienstleister mit einer reichen Vergangenheit? Das ist Senefelder Misset!

1873–1902 Von der Handelsdruckerei zur Druck- und Verlagsgesellschaft
1873 gründete der 24-jährige Cornelis Misset in der Grutstraat in Doetinchem eine Handelsdruckerei. Die erste Hochdruck-Rotationspresse wurde 26 Jahre später, 1899, in Betrieb genommen. Einige Jahre danach wurde Misset in eine Aktiengesellschaft umgewandelt; sie firmierte nun unter „NV Nederlandsche Drukker- en Uitgeversmaatschappij 'C. Misset' Doetinchem“. 

1907–1954 Neue Pressen
1907 druckt Misset bereits zehn Fach- und Wochenzeitschriften. Diese Zahl steigt weiter an, und 1925 wird die erste Offsetmaschine gekauft. Einige Jahre später kann dann die erste Tiefdruck-Rotationspresse in Betrieb genommen werden. 1945 wird das Unternehmen von einer Bombe getroffen; das Gebäude kann aber glücklicherweise noch im selben Jahr instandgesetzt werden. 1954 wird es Zeit für die Erweiterung des Gebäudes um eine neue Produktionshalle. Hier werden die neue Hochdruck- und Tiefdruckrotationspresse untergebracht. Dadurch entsteht im ersten Stock Platz für die Redaktionen.

1968–1984 Ein Unternehmen von Elsevier
1968 geht Misset in den Besitz des Amsterdamer Verlags NV Uitgeversmaatschappij Elsevier und der International Publishing Corporation in London über. Erstmals tritt der Betriebsrat zusammen. Die erste Vierfarb-Tiefdruckrotationspresse wird in Gebrauch genommen.
Ab den Siebzigerjahren führen Druckerei und Verlag ihre Tätigkeiten selbstständig weiter. Die gesellschaftliche Aufspaltung zwischen den beiden Unternehmensteilen wird 1972 besiegelt. Einige Jahre darauf, 1976, gelangen die Misset-Unternehmen zu 100 % in die Hände von Elsevier, und Mitte der Achtzigerjahre bezieht Misset ein neues Betriebsgebäude im Industriegebiet „De Huet“ in Doetinchem. Misset wird mit der neuesten verfügbaren Technologie ausgestattet.

1989–1998 Henkes Senefelder und Roto Smeets
1989 übernimmt Elsevier das Unternehmen Audet aus Nimwegen. Misset Grafische Bedrijven wird aus Elsevier ausgegliedert und arbeitet künftig mit Henkes Senefelder zusammen, ebenfalls ein früheres Elsevier-Unternehmen. Als Zeichen der Verbundenheit mit dem Unternehmen aus Purmerend wird der Name MGB in Senefelder Misset Grafisch Bedrijf geändert.1991 hält die Rollenoffsettechnik Einzug. Wenige Jahre später, 1995, werden die Tiefdruckaktivitäten eingestellt. Senefelder Misset ist jetzt eine reine Offsetdruckerei.1998 geht das Unternehmen in den Besitz der Druckerei Roto Smeets über, wodurch es unter die RSDB Holding fällt. Der Name Senefelder Misset bleibt jedoch erhalten.

2000–2013 Erweiterung
2002 wird eine neue Frontoffice-Organisation eingerichtet, was mit einem großangelegten internen Umbau einhergeht. Der Maschinenpark wird 2006 um eine 16-Seiten-Presse von Polyman erweitert. Schon bald wird der Raum zu knapp. 2008 erweitert Senefelder Misset das Betriebsgebäude darum um eine Nachbearbeitungsabteilung. Volle 5.500 m² mehr Platz! Außerdem wird der Maschinenpark um eine Klebebindestraße erweitert. 2009 werden die 16- und 32-Seiten-Druckpressen durch eine 64-Seiten-Maschine ersetzt. 2010 kommt ein völlig neuer Geschäftsbereich hinzu, X-Media Solutions, der sich mit der Verwaltung, Produktion und medienübergreifenden Erschließung von Content befasst.  

Senefelder Misset wächst weiter. 2013 wird in die Ferag UniDrum investiert, eine ultramoderne Sammelheftmaschine, dank derendie Produktionskapazität weiter erhöht werden kann.