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Fotografie, Musik, Video – wenn Hans- Günther Beer, Geschäftsführer von Sonic Media, über die Produkte des Verlages spricht, der 2005 gegründet wurde und seit dem Jahr 2012 zur Music Support Group in München gehört, redet er von „hochwertigen Inhalten“ in „guter Verpackung.“
Es sind Special-Interest-Magazine, die der Verlag aus Bad Honnef herausbringt und die er neben Deutschland auch in der Schweiz, Österreich und Luxemburg vertreibt. Magazine, in denen es etwa um Bildbearbeitung, Fotografie und Aufnahmetechnik geht. Themen, die sich unterscheiden, Magazine, bei denen aber doch eines immer gleich ist, wie Beer betont: „Wir legen sehr viel Wert auf hochwertige  Inhalte und setzen dabei auf eine hohe Kompetenz unserer Redakteure.“ 

Verbunden sei das immer auch mit einer ansprechenden Optik der Magazine. „Der Gesamtauftritt muss hochwertig sein“, sagt Beer. Und damit meint er auch etwas, das ein Alleinstellungsmerkmal von Printprodukten ist und sie vom Internet unterscheidet: die Haptik. „Sie muss einfach stimmen“, erklärt Beer. Das sei aber nur ein Erfolgsgeheimnis von Sonic Media. „Darüber hinaus machen wir Nischenprodukte.“ Produkte also, die bestimmte Zielgruppen in den Fokus nehmen. Ein Punkt, den der Verlag auch berücksichtigt, wenn es um das Thema Herausforderungen durch eine zunehmende Digitalisierung geht. „Ich denke, gerade wir kleineren Verlage können den großen Herausforderungen der Zukunft nur gerecht werden, wenn wir auf eine scharfe Zielgruppenorientierung setzen“, sagt Beer.

Wie also wird die Zukunft für diesen Markt der Printprodukte aussehen? „Da kann man nur spekulieren“, sagt Beer und wirft stattdessen zunächst einmal einen Blick zurück. Einen Blick, der ein hausgemachtes Problem, wie er sagt, ins Visier nimmt. Und damit eines, das die Verleger gerade heute vor große Herausforderungen stelle. „Das größte Problem ist, dass wir in den Anfangsjahren des Internets damit angefangen haben, Content zu verschenken“, sagt Beer und fügt nachdenklich hinzu: „Die Leute sind es nicht gewöhnt, für diese Inhalte zu bezahlen. Oft finden sie genug kostenfreie Alternativen, um nicht auf Bezahlinhalte setzen zu müssen.“

Digitalisierung 
Dann wagt der Geschäftsführer doch einen Ausblick. Ohne Kristallkugel, aber mit Blick auf die Fakten. „Auch digitale Medien steigern die Bekanntheit des Verlages“, erklärt Beer. „Und das führt auch zu einer Stärkung der Printprodukte. Viele Leser sind durch unsere EMagazine zu unseren Printausgaben gekommen.“ Und für die Produktion eben dieser Printmagazine würden Anzeigenkunden eine entscheidende Rolle in Hinsicht auf die Finanzierung spielen. „Doch auch Abokunden sind für uns wichtig, weil sie natürlich auch zur Finanzierung der verschiedenen Produkte beitragen.“ Der Kioskverkauf habe hingegen im Laufe der Zeit stark abgenommen und sei zusehend schwieriger geworden. Woran das liegt? „Es gibt einfach sehr viele Magazine“, sagt Hans-Günther Beer. „Und der Platz am Kiosk ist begrenzt.“ Für Sonic Media sei die Gangart darum klar: mitmachen, teilhaben und mitmischen, wenn es um das Thema Digitalisierung gehe. „Wir haben das Rad nicht neu erfunden“, erklärt der Herausgeber. „Aber indem wir jedes unserer Magazine auch digital anbieten, gelingt es uns, unsere Reichweite zu verbessern.¨ Ein Erfolg, der am Ende auch den Printmedien zugute kommt.